Schmuck wird sehr oft gekauft und geschenkt. Gerade Ketten hat eigentlich jeder zu Hause und davon nicht nur eine. Bei dieser Art von Schmuck unterscheidet man die Art daran, wo sie getragen wird. So werden Ketten, die am Arm getragen werden als Armketten bezeichnet, diejenigen, die man am Hals trägt, werden als Halsketten bezeichnet und so weiter. Auch die Materialien sind sehr vielfältig. So gibt es Ketten aus Edelmetallen, Perlen, Korallen, Edelsteinen, Leder und noch viele mehr.
Bei der Herstellung von Schmuck-Ketten aus Metall gibt es zwei Herstellungsmethoden, und zwar die handgefertigte und die maschinengefertigte Herstellung. Vor allem früher wurden die meisten Ketten von einem Goldschmied hergestellt, da dieser spezielle Werkzeuge zur Herstellung von Ketten besaß. Heute werden jedoch auch Ketten vorwiegend maschinengefertigt. Meistens sind hierzu zehn Verfahrensschritte angewandt.
Als erstes wird eine Legierung für die gewünschte Kette zusammengestellt, welche daran anschließend geschmolzen wird. Mit dieser Legierung wird dann ein Draht gebildet. Danach wird die Maschine gerüstet und der Schmuck gefertigt. Nach dem Löten der Kette schneidet man die Facetten. Daran anschließend wird eventuell die Kette noch geschlagen und wiederum daran anschließend wird sie geschnitten. Beim vorletzten Schritt werden an der Kette Endösen und Verschlüsse angebracht. Als finaler Schritt wird der Schmuck dann noch gereinigt und poliert.
Diese Art von Schmuck gibt es aus den Materialien Gold, Silber, Palladium, Stahl, Platin, Messing und seit Kurzem auch aus Titan. Die Vielfalt der Kettenformen ist enorm groß. Einige Beispiele sind Ankerketten, Karreekette, Flinserlkette, Panzerkette (rund, halbrund, lang oder flach), Figaropanzerkette, Venezianerkette, Königskette und Schlangenkette.
