Ein Privatdetektiv wird von großen Firmen gerne auch mit der Überprüfung von potenziellen Bewerbern beauftragt. In Zeiten von Internet und Computer in jedem Haushalt ist es heute kein Problem mehr, sich erforderliche Urkunden und Zeugnisse selbst zu fertigen. Diese sind oftmals von den Originalen kaum mehr zu unterscheiden. Da auch viele große Firmen dies wissen, wird bei neu zu besetzenden Stellen oft ein Privatdetektiv beauftragt.
Gerade in leitenden Positionen ist es für einen Arbeitgeber manchmal nahezu eine Gratwanderung, den richtigen Bewerber für die zu vergebende Stelle auszuwählen. Sind im Lebenslauf frühere Arbeitsstellen erwähnt, ist es ja in der Regel kein Problem, diese Angaben nachzuprüfen. Doch was passiert, wenn die als Referenz genannte Firma in der Zwischenzeit aufgelöst wurde? Ein Griff zum Telefonhörer reicht hier nicht mehr aus, um die Angaben des Bewerbers zu überprüfen. Hier wird ein Privatdetektiv versuchen, frühere Vorgesetzte aufzuspüren und nachzuprüfen, ob eine Beschäftigung in dem damaligen Betrieb in der angegebenen Position tatsächlich stattgefunden hat.
Doch nicht nur in der Wirtschaft greift man auf Grund schlechter Erfahrungen auf die Ermittlungen durch einen Privatdetektiv zurück, auch in anderen Berufssparten wie zum Beispiel der Medizin schützen vorhergehende Recherchen oftmals vor bösen Überraschungen. Die Meldungen in der Presse über die „falschen Doktoren“, welche jahrelang als Arzt praktizierten und in Krankenhäusern arbeiteten, häufen sich zusehends. Ein falscher Lebenslauf und eine gefälschte Approbationsurkunde öffnen gerade in Zeiten des Ärztemangels so manchem Betrüger Tür und Tor. Keimt dann erstmals ein Verdacht gegen den Betreffenden auf, so können die verdeckten Ermittlungen durch den Privatdetektiv rasch Klarheit bringen.
